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Moor

Indikationen: Frauenkrankheiten, Erkrankungen der Haltungs- & Bewegungsorgane, Erkrankungen der Nieren & ableitenden Harnwege, chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankungen, degenerativ-rheumatische Erkrankungen der Gelenke & der Wirbelsäule

Wirkung: Lokale und systemische Gewebeerwärmung, lokale und systemische Mehrdurchblutung, reflektorische segmentale Wirkungen auf innere Organe

Moor gilt als idealer Wärmeträger und ist reich an Nährstoffen und Huminsäure. In Verbindung mit wohltuender Wärme entfaltet es seine heilende Wirkung. Durch den hohen Wärmeeinstrom in schlecht durchblutete Körperstellen wird eine stärkere Durchblutung der tiefer liegenden Muskelgruppen bewirkt. So werden Muskeln und Gelenke entspannt. Dies trägt unter anderem zur Schmerzlinderung bei. Außerdem bindet das Moor Schadstoffe und normalisiert den Stoffwechsel.

Der Schwerpunkt der Indikationen liegt beim Heilmittel Moor im Bereich der degenerativen und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen, der Wirbelsäulenerkrankungen sowie der Frauenkrankheiten. Bei einem Moorbad, bei dem Torf mit Wasser zu einem dickflüssigen Schlamm vermischt wird, werden thermische Reize mittels des 39 bis 41 Grad warmen Bades provoziert und die Durchblutung massiv angeregt. Während einer Kur werden Moorbäder höchstens alle drei Tage durchgeführt. Ein Vollbad dauert ungefähr 10 bis 20 Minuten, danach folgt eine Ruhephase von mindestens 30 Minuten, in der der Körper nachschwitzen kann, sich die aufgenommen Nährstoffe ungestört verteilen und sich der Kreislauf wieder normalisieren kann. Bis zu zehn Stunden nach einem Bad hält die bessere Durchblutung an und wirkt sich positiv auf die Organe und das Stammhirn aus. Neben dem Moorbad können auch Moorpackungen angewendet werden, die gezielt auf belastete Körperteile aufgetragen werden. Sie können bis zu 48 Grad warm sein oder auch kalt angewendet werden.

Weitere Anwendungsformen von Moor sind:

Moorkneten: Warmes Moor wird mit den Händen kräftig geknetet, wodurch die Muskulatur in den Händen gestärkt und die Durchblutung angeregt wird.

Moortreten: Erwärmter oder unbehandelter Torf wird in große, flache Bottiche gefüllt, in denen man dann mit den Füßen watet. Durch die Auftriebskraft und die dämpfende Wirkung beim Treten werden die Gelenke trotz Belastung geschont, Muskeln werden durchblutet und gestärkt.

Moortrinkkur: Bei der eher seltenen Moortrinkkur wird frisches Wasser durch Torf geleitet und anschließend getrunken. Beim Durchleiten gibt Torf viele pflanzliche Wirkstoffe an das Wasser ab, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.