Wirklich wohlfühlen im Bäderland Niedersachsen

Deutscher Heilbäderverband will neues Präventionsgesetz unterstützen

Bei einem Antrittsbesuch des geschäftsführenden Präsidiums des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV) unterstrich der neu gewählte Präsident Dr. Gerd Müller angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung in Deutschland, längeren Arbeitszeiten und hoher individueller Belastung die Notwendigkeit der Stärkung der Prävention. Der DHV unterstützt die Vorstellungen der Gesundheitsministerin, stärker in Vorsorge zu investieren und dabei auch auf die betriebliche Gesundheitsförderung zu setzen.

Präsident Müller hob in dem Gespräch die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung der über 300 deutschen Kurorte und Heilbäder hervor. Der Umsatz belaufe sich im vergangenen Jahr auf etwa 30 Milliarden Euro mit erfreulicherweise steigender Tendenz. Rund 350.000 Beschäftigte sind derzeit direkt und indirekt im Kur- und Bäderwesen tätig. Notwendig seien für die Zukunft Modernisierungsinvestitionen in die Infrastruktur und eine Verstärkung der Gesundheitsforschung. "Wir sehen unsere modernen Kurorte als Gesundheitskompetenzzentren mit einem umfassenden Leistungsangebot, hoher Professionalität und Gästeorientierung", so Müller.

Das aufgelegte Konjunkturpaket II mit einem Investitionsvolumen von 10 Milliarden Euro sollten die Kommunen jetzt auch dazu nutzen, um in den Kurorten Zukunftsinvestitionen in die Infrastruktur der Bäder vorzunehmen.

Quelle: Deutscher Heilbäderverband e.V.

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